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Medienberichte & Pressemitteilungen
Wheels of Steel MC
Als amerikanische GIs im Jahr 1984 in Augsburg den Wheels of Steel MC gründeten, wollten sie sich erst einmal nur die Zeit in der Army vertreiben. Aber bald spürten die Männer der ersten Stunde, wie wichtig Brüderlichkeit und Loyalität in ihrer neuen Familie wurden.
Nach dem Weggang der meisten deutschen Member hielt das Clubschiff weiter Kurs. Sie festigten ihren Ruf als Fahrer- und Partyboys. Der erste deutsche Member Frosty fuhr auch schon mal allein ans Nordkap, und manchmal schloss Kurti sich ihm an, bis Frosty nach einem Zusammenstoß mit einem Rentier verstarb.
Auch heute noch sind Leistungen von über 20.000 Kilometern im Jahr die Regel. Im Jahr 2003 fanden ein paar Jungs aus Oberschwaben den Weg zu den Wheels. Erst fuhren sie alle zwei Wochen nach Pfaffing zu den Sitzungen ins damalige Clubhaus.
Mit Unterstützung des Motherchapters Bavaria gründeten sie im Jahr 2007 das Chapter Schwaben mit Sitz in Tettnang am Bodensee. Immer mehr Biker wollten zur Familie gehören. So gründete sich 2012 neben dem Motherchapter in Grafing auch das Chapter Traunstein mit Sitz in Obing.
Die Partys der Traunsteiner erlangten schnell den Ruf, dass dort so richtig abgefeiert werden kann. Ebenfalls seit 2012 sind die Nomads der Wheels unterwegs. Im Nomads-Chapter werden nur Member aufgenommen, die zuvor ihren Weg in den anderen Chaptern gegangen sind und sich damit die Aufnahme verdient haben.
Die Nomads kommen hauptsächlich aus dem süddeutschen Raum, ein Member lebt sogar in Ägypten. Die Wheels of Steel wollen nicht die Asche bewahren, sondern das Feuer am Brennen halten. Die Termine für die kommende Saison stehen bereits.
Kindergarten Ramsbach
Am Fr., 21.11.2014, übergab Peter Michelberger vom Motorradclub Schwaben, Wheels of Steel, der Kindergartenleitung des Kindergartens Ramsbach eine Spende i. H. von 100 Euro. Einen Teil der Summe erwirtschaftete der Club an seinem Stand des Bähnlesfestes, den Rest legten die Mitglieder selber drauf.
Zusammen mit der Spende der Volksbank kann nun endlich die Bücherecke neu gestaltet werden.
Über die großzügige Spende freuen sich alle Kinder und Erzieher und haben dem Motorradclub einen selbstgebackenen Kuchen als Dankeschön überreicht.
Günter Stordel musiziert für junge Familie in Not
TETTNANG – Nachdem Günter Stordel auf Weihnachtsmärkten mit seiner Mundharmonika gespielt hatte, sammelte er Geld für eine junge Familie, deren Vater im September bei einem Unfall tödlich verunglückte.
„Ich habe das Mundharmonikaspielen von mir aus als 5-jähriger Bub gelernt. Da gab es die Plastikmundharmonika in der Wundertüte“, erinnert er sich lächelnd. Mittlerweile spielt er auf verschiedenen Hohner-Modellen. Er musiziere eigentlich nur privat oder ab und zu bei befreundeten Bands. „Ich spiele nicht nach Noten, sondern nur aus dem Kopf“, erzählt Stordel.
Freunde und Kollegen spenden
Neben den Zuhörern auf den Weihnachtsmärkten Langenargen, Friedrichshafen und Ravensburg, unterstützen auch sein Motorradclub „Wheels of Steel“ und seine ZF-Kollegen die Aktion von Günter Stordel. Sein persönliches Engagement für die junge Familie ist für ihn selbstverständlich: „Es gibt eben auch hier in der Gegend Leute, wo ich denke, die kann man unterstützen.“
„Ich hatte von dem Unfall im Tettnanger Umland gehört und da bin ich spontan auf die Idee gekommen, vor Weihnachten jemandem etwas Gutes zu tun“, erzählt Günter Stordel. Insgesamt kamen rund 350 Euro zusammen, die er der schwangeren Frau und deren zweijährigem Kind am Dienstag persönlich überreichen konnte. In Langenargen, Friedrichshafen und Ravensburg spielte er mit seiner
Mundharmonika Weihnachtslieder. Selbst einem Schneesturm auf dem Langenargener Weihnachtsmarkt trotzte Günter Stordel. „Meine Musik hat allen gefallen und da habe ich weiter gemacht“, berichtet er lachend. Sich einfach auf den Weihnachtsmarkt zu stellen und loszuspielen, bedeutete für den Häfler schon eine ge-
wisse Überwindung. „Klar, am Anfang musst du dich überwinden. Da stehst du plötzlich in der Öffentlichkeit“, so Stordel. Seine Erlebnisse als Straßenmusiker seien klasse gewesen. Er habe gerade mit Kindern und einer Gruppe Behinderter viele schöne Begegnungen gehabt. Schön sei gewesen, dass die Menschen das Geld nicht abfällig beim Vorbeigehen gegeben hätten, sondern auch seinen Weihnachtsklängen gelauscht hätten.
Der Augenblick, der nie endet…
Zum Gedenken an den Biker Frosty, der eigentlich Erich Hufnagel hieß
Frosty ist tot. Das Unglück – und ich spreche hiervon bewußt nicht von einem Unfall (obwohl es natürlich einer war), weil es jeder Wahrscheinlichkeit Hohn sprach – ereignete sich wie ein furchtbarer Blitzschlag aus heiterem Himmel. Das Bild – im Rückspiegel mit Entsetzen beobachtet – brannte sich unauslöschlich ein: Das neugierige Rentier, das sich langsam-lässig über die einsame Straße bewegte und Frosty, der mit ungeheurer Geschwindigkeit direkt es zulief und in einer Explosion aus Fleisch und Metall, Fell und Stoff, Tier und Mensch und Maschine in einem wilden Wirbel überschlug.
Na schön, werden jetzt einige sagen, was kommt ja immer wieder vor, was immer nach dem tragischen Grund war und überhaupt, was geht mich dieser Frosty an?
Dieser Frosty, achtundvierzig Jahre alt, der einmal in einer stillen Stunde zu mir gesagt hat, er wäre immer ein Einzeller gewesen, der die Natur über alles liebte und speziell die im hohen Norden, wo das Leben noch einfach und hart ist, einen Norden, zu dem er unzählige Male hinauf gefahren ist, immer allein, immer voller Glückszustände, die er niemand mitteilen konnte, bis er mich gefunden hatte und mich Jahr später zwei Freunde, die das „Wagnis" Polarkreis ebenso faszinierte.
Frosty war der erste deutsche Member des ursprünglich rein amerikanischen Clubs Wheels of Steel und eigentlich immer ein Einzelgänger. Natürlich war er kein „Gummi-Jet" und natürlich war er auch kein „eiskalter" Bursche, wie ich ihn einmal ironisch nannte.
Er wußte, alle Schönheiten aufzuzeigen: Orte und Menschen, Geschichten und Gedanken
Member des ursprünglich rein amerikanischen Clubs Wheels of Steel war er eigentlich immer ein Einzelgänger. Natürlich war er kein „Gummi-Jet" und natürlich war er auch kein „eiskalter" Bursche, wie ich ihn einmal ironisch nannte, wegen seiner Vorliebe für den kühlen Norden) – er war ein außerordentlich warmherziger, sensibler Mensch und er wußte das immer gut zu verdecken, wer aber wollte, fand leicht Zugang zu seinem Herzen.
Er baute auf seine Harley, die mit dem Pferdeantrieb immer aufgeladen war, mit allem was ein Mensch in die Wildnis so zum Überleben braucht, seine Parties, seine Touren, seine ganze Umwelt. Er hatte immer alles dabei. Bei seinem Club – der ja eigentlich auch sein Zuhause war – wurde er in der Road Captain.
Ich traf Frosty das erste Mal bei der Harley-Super-Rally 1991 in Norwegen an Hunderten von Hintern-Schiebern.
Wesensfremdes offenbarten als nur touristische Attraktionen: Frosty kannte sie alle und aus einem übervollem Herzen teilte er sich mit. Schließlich wurde ein Film daraus. Umso schwerer fiel es ihm, von sich zu reden. Von seiner Zeit in der Fremdenlegion, die er illegal wieder verlassen hatte, von seinem Erfolg im Kampf gegen den Alkohol, von seiner Arbeit als LKW-Fahrer und wie er versuchte, sich immer wieder in diese üble, ausbeuterische, gnadenlose, erbärmliche Gesellschaft, in der er normal leben mußte, zu integrieren.
Der Traum war das Indianer-Leben, irgendwo in unberührter Einsamkeit der Natur. Oh Frosty, warum bist Du nicht so konsequent gewesen? Mäßig, darüber zu reden, aber das ist wohl der Punkt, was uns Frosty alle angeht.
Sein Traum war das Indianerleben, irgendwo in unberührter Einsamkeit der Natur
Als wir zwei endlose, quälend lange Tage in einem Motelzimmer in Rovaniemi saßen und verzweifelt in den strahlend blauen Sonnenhimmel des Polarkreises starrten, war Frosty allein in seiner Intensiv-Station – außer Lebensgefahr, wie uns die Ärzte versicherten – angeschlossen und verkabelt an technische Geräte und Überwachungs- und Versorgungs-Schläuche und Kabel, non-nüchtern, ohne mehr das Bewußtsein darüber zu erlangen, was eigentlich geschah.
Immer wieder kamen diese Gedanken auf über die allbeschwichtigenden Biker-Klischees: Live to Ride – Ride to Live, Ride free – die hard. Und als um Mitternacht des 7. August das Telefon klingelte, wußte ich es schon vorher: Frosty ist tot. Er starb nicht, wie Biker sterben wollen: in seinen Stiefeln, on the road, dort, wo er am liebsten war. Nein – er starb wie wir alle irgendwann sterben werden: allein. Alles andere ist dummes Geschwätz für die „trauernden Hinterbliebenen".
Aber vielleicht – ein sehr, sehr vorsichtiges vielleicht – kommt aus diesem tragischen Ereignis eine Botschaft, eine „Message“, zu uns durch: in allem (für uns schlimm erscheinenden) Schicksal steckt etwas Gutes zu sehen. Je mehr ich über Frosty nachdenke, umso sicherer werde ich: Aufgabe, schreibe und vermittle, was seine Botschaft war – einfach Mensch zu sein. Abstand – Servus, Frosty und good bye!
Olaf
2000 Euro für die Kinderkrebshilfe — Wheels of Steel MC feiert 30 Jahre mit Herz
Im Sommer feierte der „Wheels of Steel MC Germany", ansässig in Grafing Bahnhof, mit den Chaptern am Bodensee und in Traunstein sowie den Nomads, sein 30-jähriges Jubiläum mit Liveband.
Statt Jubiläumsgeschenke mitzubringen, wurde an alle eingeladenen Motorradclubs appelliert, an die Kinderkrebshilfe Ebersberg zu spenden. Es kam eine stolze Summe von 2000 Euro zusammen, welche nun übergeben wurden.
Auf diesem Wege möchte sich der „Wheels of Steel MC Germany" bei den umliegenden Nachbarn in Grafing Bahnhof für das Verständnis bedanken, da doch sehr lange und auch laut gespendet und gefeiert wurde. Natürlich gilt der Dank auch an alle erschienenen Biker für die große Spendenbereitschaft.
Wheels of Steel MC
Seit 2007 gehört das Chapter Schwaben zum Wheels of Steel MC Germany. Nun feierte das Chapter rund ums Clubhaus seine Season End Party. Das Domizil liegt in einem ehemaligen Industriegebiet in der Nähe von Tettnang, das kaum noch genutzt wird. Hier haben auch zwei weitere Clubs eine Heimat gefunden. So konnten die Schwaben Clubs aller Farben begrüßen.
Der „Schwoabefraß“ fand reißenden Absatz und reichte gerade so für die letzten Hungrigen. Trotz der frischen Temperaturen kamen zahlreiche Gäste mit Bike und Zelt. Band und DJ sorgten dafür, dass die gute Partystimmung nie abriss.
Für weitere Kurzweil sorgte der Boxautomat, dem der Black Devils MC die besten Schläge versetzte, dicht gefolgt vom Black Rider MC.
Die Events fürs nächste Jahr sind schon geplant. Nach der Season Open Party im Frühjahr begeht der Wheels of Steel MC Schwaben sein fünfjähriges Jubiläum im Herbst mit Headliner Ski King.
Wheels of Steel MC Schwaben
Clubhaus Butzenwinkel
Tettnang-Laimnau
www.wheelsofsteelmc.de
Geöffnet am ersten Freitag im Monat ab 21 Uhr
Wheels of Steel MC Schwaben
Der Wheels of Steel MC Schwaben hatte zur Season-Open-Party geladen. Obwohl Dauerregen vorhergesagt war, kamen die Gäste reichlich, viele mit dem Bike, um dann auch standesgemäß in Zelten zu übernachten.
Im Clubhaus sorgte die Band „Hard Again" mit feinstem Coverrock für Spitzenstimmung, einige Rocker tanzten sogar richtig ab.
Draußen schlugen sich die Biker den Magen mit dem mittlerweile berühmten „Schwabenfraß" voll. Im Zelt, am Lagerfeuer und an der Bar liefen gemütliche Benzingespräche. Auch der Boxautomat wurde reichlich gequält. Wieder mal war Fabi vom Black Devils MC nicht zu schlagen.
Nach dem gelungenen Saisonstart traten die letzten Gäste am Sonntagnachmittag den Heimweg an. Die gelebte Philosophie der Wheels, „Brotherhood-Loyalty-Fun", war auch an diesem Wochenende deutlich spürbar. Im Oktober feiert der Wheels of Steel MC Schwaben sein fünfjähriges Bestehen mit Live-Mucke von „The Magic Ski King".
Clubhaus Wheels of Steel MC
Butzenwinkel
88096 Tettnang-Laimnau
Open House am 1. Freitag im Monat
www.wheelsofsteelmc.de
20. Oktober:
Fünf Jahre Wheels of Steel MC Schwaben
Wheels of Steel MC Schwaben
Der Wheels of Steel MC wurde im Jahre 1984 von amerikanischen GIs in Augsburg gegründet. Er führt mittlerweile vier Chapter. Das Chapter Schwaben gründete sich vor fünf Jahren aus dem Motherchapter Bavaria.
Zwei langjährige Member und ein Prospect kamen aus der Region Tettnang/Friedrichshafen. Sie fuhren über Jahre mehrfach im Monat zu den Wheels nach Bayern. In Absprache mit den hiesigen Clubs gründeten sie das Chapter Schwaben.
Das Chapter wuchs schnell, ein Clubhaus musste her. Der damalige Presi Franky erklärte seinen Männern, dass er eine eigentlich abbruchreife Halle zum Clubhaus umbauen wolle.
Clubhaus Wheels of Steel MC
Butzenwinkel
88096 Tettnang-Laimnau
www.wheelsofsteelmc.de
Open House: 1. Freitag im Monat
Die Männer nahmen Urlaub, spuckten in die Hände und nach einer Woche stand der „Rohbau“. Neun Wochen später war der Innenausbau fertig und die Eröffnungsparty konnte steigen.
Der Wheels of Steel MC ist oft unterwegs. An fast jedem Wochenende besuchen sie Party’s und Clubhäuser befreundeter Clubs. Season Open, Cluburlaub und Season End sind Pflichtfahrten, die meist ins Ausland führen.
Aber auch Trips zu den Road Eagle nach Malgrat, zur Bikewock nach Killarney in Irland oder zur Superrally werden unternommen. 15.000 Kilometer auf dem Bike sind eher Durchschnitt als Ausnahme.